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Palmer 2007
 

Palmer 2007

2007 : ein anspruchsvoller Jahrgang

2007 wird den Winzern sicherlich ebenso in Bezug auf das Arbeitspensum, wie auch auf die Länge des Vegetationszyklus und die Traubenreife bis hin zur Weinlese als ein besonders anspruchsvolles und arbeitsintensives Jahr in Erinnerung bleiben.

Klimabedingungen und Entwicklung der Rebstöcke

Im Anschluss an einen eher milden und feuchten Winter setzte der Austrieb Ende März recht früh ein. Der April war ungewöhnlich heiß und trocken: die Rebstöcke waren dem normalen Wachstumszyklus um rund 10 Tage voraus. Zwischen Ende April und Ende August war das Wetter eher kühl und feucht:

  • Die Weinblüte begann bei schönem, trockenem und sonnigem Wetter in der ersten Junihälfte: kein übermäßiges Verrieseln, doch zog sich die Blüteperiode auf Grund des regnerischen und kühlen Wetters ab dem 10. Juni relativ lange hin.
  • Ab dem 14. Juli begann der Farbwechsel der Trauben, doch auch diese Periode dauerte länger als gewöhnlich, insbesondere bei den Cabernet.
  • Das kühle und feuchte Wetter hielt bis Ende August an und das Risiko eines Mehltaubefalls war groß.
  • Ende August wurde das Wetter dann trocken und windig und erwies sich bis zur Weinlese als wahrer Segen, denn es förderte den Konzentrationsgrad und die Reife der Trauben.
  • Wie die Weinblüte und der Farbwechsel, dauerte auch die Reifeperiode sehr lang, daher zog sich auch die Weinlese in die Länge und man musste besondere Sorgfalt walten lassen.

    Der Jahrgang 2007 im Vergleich zum letzten Jahrzehnt

    Temperaturen

    temperatures

    Niederschlagsmengen

    Wenn der Sommer 2007 auch kühl und feucht war, so lagen die Gesamtniederschlagsmengen jedoch unter denen der Vorjahre, insbesondere da die für das Médoc so typischen Sommergewitter ausblieben.

    Graphique

    Gesamtniederschlagsmengen zwischen April und September::

    20002001200220032004200520062007Mittlewort über 30 Jahre
    396362307298314193269327379

    2007 auf Château Palmer

    Die Bedingungen bei der Traubenreife

  • Die ständigen Sorgen auf Grund des akuten Risikos eines Mehltaubefalls werden wir so schnell nicht vergessen.
  • Das Ausbrechen junger Triebe und Ausdünnen der Rebstöcke ab Mitte Juni und Juli sorgte für eine optimale Lüftung der Trauben.
  • Das weiterhin kühle Wetter Ende Juli veranlasste uns auf einem Großteil unserer Parzellen zum sorgfältigen Läubeln im Traubenbereich, damit die Trauben soviel Sonne wie möglich bekamen.
  • Bei unseren ersten Beerenverkostungen Ende August bewiesen die Trauben bereits ein viel versprechendes Aromapotenzial.
  • Anfang September beschleunigte dann der Ostwind die Reife und die Konzentration der Trauben.
  • Nach 3 Wochen Wonnewetter mit kühlen Morgen und mild sonnigen Nachmittagen, begannen wir dann am 20. September auf den Merlot-Parzellen mit der Weinlese.

    Die Weinlese

    Zweifellos die längste Weinleseperiode in der Geschichte von Château Palmer.

  • Un étalement sans précédent des maturités: des vendanges à la carte, avec de fréquents arrêts, qui ont requis beaucoup de patience, à l'image de la " haute couture " pratiquée au vignoble cet été lors des travaux en vert (échardage, éclaircissage et effeuillage)
  • Les Merlots ont été récoltés du 20 Septembre au 2 Octobre.
  • Toujours sous le soleil, nous avons terminé les vendanges des Cabernets le 12 octobre.

    Die Erträge

    34 hl/ha

    Die Weinbereitung

    Auch hier musste man mit aller Sorgfalt vorgehen und jede Charge hinsichtlich Gärtemperatur, Umpumpen und Gärdauer bestimmungsgerecht verarbeiten (Alter Ego und Château Palmer). Der Alkoholgehalt liegt bei rund 12,5% Vol.

    Die Assemblage

    Château PalmerMerlot49%
    Cabernet Sauvignon44%
    Petit Verdot7%
    Alter EgoMerlot60%
    Cabernet Sauvignon40%

    Château PALMER, 16 März 2008.


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