Château Palmer Rechtlicher Vermerk
Magazin
Portrait : Daniel Paquette

 
Daniel Paquette

Daniel Paquette, Fachmann im kanadischen Telekombereich, entdeckt im Jahr 2000 seine Liebe zum Wein. Schon seit längerem weiht ihn ein Freund und großer Weinkenner in die Geheimnisse des Bacchus ein. Doch erst während einer durch Konvaleszenz erzwungenen Bettruhe hat er die Muße, seine Kenntnisse durch Lektüre verschiedener Fachbücher und Weinführer zu erweitern.

Im Mai desselben Jahres wechselt er dann von der Theorie zur Praxis und unternimmt eine Weinreise nach Bordeaux. Sein erstes Château: Palmer! „Welch ein viel versprechender Beginn für eine Liebesgeschichte”, meint er dazu. Er verliebt sich regelrecht in den Wein, das Weingut, aber vor allem in die Menschen. „Ein ungemein herzlicher Empfang, obwohl wir nicht vom Fach waren.”

Zwei Jahre später, 2002, kommt er erneut zu Besuch, diesmal für einen „Weinlesetag auf Palmer” zusammen mit seinem Freund und Mentor René Bigaouette und verbringt mit ihm einen unvergesslichen Tag.

Im Anschluss an seinen dritten Besuch 2005 plant er dann mit Bernard de Laage für das Folgejahr eine Verkostung der Weine von Palmer in Montreal. Und tatsächlich findet diese Abendveranstaltung unter dem Motto „Hommage an Palmer” im Mai 2006 statt. Moderatoren sind Bernard de Laage und Alain Bélanger, Bronzemedaillengewinner in der Weltmeisterschaft der besten Sommelier 2000.

Trotz seines noch recht jungen Weinkellers besitzt Daniel heute rund eintausend Flaschen ausgezeichneter Lagerweine. 75% dieser Weine werden erst in 10 Jahren oder noch später getrunken werden. Die Weine aus der Neuen Welt haben nur begrenzt Platz. „Für mich ist die Finesse das wichtigste… daher bleibe ich den französischen Weinen, insbesondere den Bordeaux-Weinen treu, die meinem Geschmack am meisten entsprechen.” Italien, Deutschland, Portugal, die Vereinigten Staaten und Neuseeland gehören ebenfalls zu seinen bevorzugten Terroirs. Selbstverständlich genießen die Weine von Palmer einen Sonderstatus und sind repräsentiert durch mehr als 9 Jahrgänge. „Ich hatte das Glück, bisher mehr als 15 Jahrgänge von Palmer verkosten zu dürfen, mehr als von jedem anderen Wein.”

Welches sind ihre Lieblingsjahrgänge? „1983 wegen seiner Geschmeidigkeit, 1989 wegen seiner Üppigkeit und seines immensen Lagerpotenzials, 1998 wegen seines verführerischen Bouquets und schließlich 2002 − das Jahr, an dem wir (ein wenig zumindest) an der Weinlese beteiligt waren und in dem meine Tochter geboren wurde!” Er wartet schon gespannt auf die Verkostung des 2005, Geburtsjahr seines Sohnes, und träumt davon, einmal die historischen Jahrgänge 1966, 1961 oder sogar 1945 verkosten zu dürfen.

Wie serviert der die Weine von Palmer? „Einen Palmer zu öffnen ist für mich immer ein Vergnügen. Oft reiche ich sie zu Wildgerichten. Ich liebe Boileau-Hirschbraten und Palmer ist da der geradezu ideale Begleiter. Doch die besten Flaschen genieße ich nur mit echten Freunden. Dann ist es egal, was man dazu isst... auch bei einem Palmer!”

   

Schreiben-Sie sich ein, um den ganzen Inhalt dieser Website zu sehen!