Alain Senderens erschafft das große Restaurant der Zukunft.
Alain Senderens, Drei-Sterne-Spitzenkoch des Lucas Carton, entscheidet sich 2005
in aller Ruhe dafür, seine Sterne zurückzugeben und ein neues Leben anzufangen.
Neues Restaurant, neues Dekor, neue Speisekarte, neuer Weinkeller: viel Bewegung,
aber immer noch die gleichen, soliden Bande zwischen dem innovativen Starkoch und
Château Palmer, die 2001 anlässlich unserer ersten Harmonies de Palmer
geknüpft wurden.
Alain Senderens zeitgenössische Dynamik entspricht genau der Sensibilität von
Château Palmer. Das außergewöhnliche Abendmenü von Senderens 2001 hatte die
subtilen und eleganten Gemeinsamkeiten zwischen seiner Küche und den Weinen
von Palmer gezeigt. Hier erinnert sich Alain Senderens amüsiert an eine
freundschaftliche Meinungsverschiedenheit mit Bertrand Bouteiller, einem
der Mitbesitzer und damals Geschäftsführer des Weinguts. Senderens wollte
einen Alter Ego 1998, den großen Jahrgang dieses anderen Palmer-Weins, zum
Aperitif servieren. Bertrand Bouteiller zeigte sich vor einer solchen
Innovation ziemlich unwillig. Aber die Begeisterung und Leidenschaft des
Starkochs überzeugten seine Einwände und so konnten die Gäste einen Alter
Ego 1998 zu den Blätterteigpasteten Beureks de Barbarie und einen
Schalotten-Rotwein-Bratling Crépinette à la réduction d'échalotes au
vin rouge genießen.
Genau diese gleichen Charaktereigenschaften führten zur Kreation dieses neuen
Restaurantkonzepts: „Die Haltung der dreißigjährigen Feinschmecker und
Weinliebhaber, die aber nichts von formellen Luxusrestaurants halten, hat
mich zum Nachdenken gebracht. Also habe ich mit ganz jungen Kreateuren die
Dekoration überarbeitet, meine Gerichte einfacher gestaltet, ohne aber an
der Qualität zu sparen, die Bedienung reduziert und große Weine zu
erschwinglichem Preis auf meine Karte gesetzt." Das Ergebnis ist ein
voller Erfolg! Alain Senderens hat die Zauberformel gefunden: Gastronomischer
Luxus in einer freundlichen und gelösten Atmosphäre. Er hat das große
Restaurant von morgen geschaffen.
In diesem modernen Rahmen belegen die großen Weine einen Sonderplatz. Auf
der Speisekarte bietet Alain Senderens immer noch ein Gericht mit einem
sorgfältig ausgewählten Wein an. Aber der Weinkeller hat nichts an
Qualität und Reichtum eingebüßt. Die besten Jahrgänge der edelsten Tropfen
gereichen der Küche des Starkochs zu Ehren und erfreuen die Weinkenner.
Die Weine von Château Palmer haben ihren Ehrenplatz. Senderens ist zwar
dem Alter Ego 1998 und 1999 treu geblieben, zieht aber das letzte Jahrzehnt
für die großen Weine vor: Château Palmer 1981 und Château Palmer 1986 stehen
auf der Weinkarte an rechter Stelle. Senderens und Palmer gehen weiterhin
ihren Weg gemeinsam… noch besseren Zeiten entgegen!